Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz

51.6 Prozent der Stimmberechtigten haben am 13. Juni das revidierte CO2-Gesetz abgelehnt. Die Allianz Schweizer Wirtschaft ist enttäuscht und sie bedauert das knappe Nein. Die Wirtschaftschancen, die sich aus dem CO2-Gesetz ergeben hätten, sind jetzt nur unter erschwerten Bedingungen zu ergreifen. Wir danken für die grosse Unterstützung. Die Klimakrise ist damit nicht vom Tisch. Wir bleiben dran und engagieren uns weiter für einen wirksamen Klimaschutz.

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Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der Klimawandel entwickelt sich zur Klimakrise: Gletscher schmelzen, Murgänge häufen sich, Überschwemmungen und Hitzerekorde sorgen für Schlagzeilen. Auch die Schweiz kommt unter Druck. Aktives Handeln ist gefordert, das Land braucht Lösungen. Verantwortungsvolle Unternehmen ergreifen die Initiative.

Arbeit und Investitionen für die Schweiz

Das revidierte CO₂-Gesetz garantiert Wohlstand, Investitionen und sichert Arbeit in der Schweiz. Mit dem definierten CO₂-Absenkpfad bleiben jährlich über 1.5 Mia. Franken zusätzliche Wertschöpfung in der Schweiz und sichern Arbeitsplätze und Wohlstand. Gestoppt werden die Erdöl-Milliarden, die heute jährlich ins Ausland verloren gehen. Die vermeintlichen Kosten generieren grossen Nutzen – weniger Schäden, neue Arbeitsplätze und viel Innovation. Wer die Schweiz vorwärtsbringen will, steht ein für eine vernünftige und wirksame Klimapolitik.

Liberal und unbürokratisch

Das revidierte CO₂-Gesetz ist ein gut schweizerischer Kompromiss. Bundesrat und Parlament stehen dahinter. Das revidierte CO₂-Gesetz schafft verlässliche und liberale Rahmenbedingungen, weil es über Zielwerte steuert und den Unternehmen auf dem Weg zur Zielerreichung grösstmöglichen Handlungsspielraum und Entscheidungsfreiheit lässt. Auch bindet es die Bürokratie zurück, weil eine schweizweit harmonisierte Lösung 26 kantonale Regelwerke ersetzen wird.